Wie lange wird diese, seit langem nicht mehr dagewesene, Euphorie noch anhalten.

Da holt der FC Bayern mal eben einen Topspieler, Arjen Robben von Real Madrid und glaubt nun damit sind sie alle Sorgen los.
Das erste Spiel wurde ja, dank Robben, deutlich mit 3:0 gegen den amtierenden deutschen Meister VfL Wolfsburg gewonnen.

Nur glauben die Verantwortlichen bei Bayern das wird immer so weiter gehen?

Es ist doch wohl jedem klar, der ein wenig Ahnung vom Fußball hat, dass ein neuer, noch nicht von den Gegnern analysierter Spieler, erst einmal gut aussieht.
Oder will der FC Bayern nun in jedem Spiel einen “Unbekannten” bringen, denn dann könnte das Konzept aufgehen!

Ich bin der Meinung, dass es mit so einem zusammengekauften Haufen Topspieler nicht immer gut gehen muss.


Jeder Mensch hat einen anderen Charakter und wenn da noch ein Haufen Geld mit im Spiel ist, werden schon mal ganz schnell aus den so genannten Wunderspielern lustlose Mitläufer die sich dann nach einem anderen Verein (mehr Geld) sehnen.

Da bei uns die Supertalente nicht auf den Bäumen wachsen, werden wir wohl noch eine ganze Weile mit der Situation leben müssen: So lange das Geld bei den Vereinen noch in den Taschen klingelt, der Spielereinkäufer in der ganzen Welt herum tingelt!

Als Grund für die zusammengekauften Spielerkader wird meist angegeben: Sonst können wir uns nicht mit den anderen europäischen Mannschaften messen!

Ja zum Teufel mit diesen Ausreden, es sollten sich wieder alle Vereine auf eine erstklassige Jugendarbeit konzentrieren. Da werden Vereine als deutscher Meister gekürt, wo fast nur noch der Vorstand deutsch ist. Früher hatten wir mal eine Regelung wie: Höchstens drei Ausländer pro Mannschaft auf dem Platz.

Dieses soll keine ausländerfeindliche Aussage sein, sondern ich möchte nur darauf hinweisen, dass hier von den meisten Vereinen der nationale Fußballsport nicht mehr als Sport, sondern als gewinnbringende Geldmaschine gesehen wird.

Ich habe Mitleid mit den “armen Funktionären und all die, die auch noch das Sagen haben”

Von Lisa, 30. August 2009, 11:58 Uhr

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Bisher 1 Kommentar zum Artikel

  1. Kommentar von Johannes

    Ich finde, das Problem läuft nicht auf dem Spielfeld, sondern sitzt am Rand und schreit, dass Alle alles besser machen sollen.

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