Manuel Neuer oder tickt unsere Fußballwelt noch richtig?

Eigentlich ist es ja nichts Besonderes das ein Spieler den Verein wechselt, oder von anderen Clubs abgeworben wird.

Nur hier zeichnet es sich wiedermal ab, dass Schwüre und ein Bekenntnis zur ewigen Treue zum Verein nichts taugen. Das Geld kann es in diesem Fall doch wirklich nicht sein, vielleicht ist es ja auch die „Liebe“ die eine solche Entscheidung trifft, die Alibiausrede „die besten Spieler gehören nach Bayern“ halte ich schlichtweg für Unsinn oder eine verbissene Meinung einiger Leute, die meinen mit einer zusammengekauften Truppe die Fahnen Deutschland im internationalen Fußball aufrecht zu halten.

Da kauft der FC Bayern schon seit Jahren in Deutschland alle guten Spieler auf um die Konkurrenz zu schwächen und weil es ja noch nicht reicht, werden da noch mal auf die Schnelle ein paar Söldner eingekauft von denen sich fast alle noch nicht einmal zu dem Verein bekennen für den sie spielen.
Das mit den Söldnern ist nicht nur die Sache vom FC Bayern, sondern der Virus hat mittlerweile den gesamten deutschen Fußball infiziert. Da kaufen sich die Clubs gegenseitig in den Ruin, bis am Ende noch einer übrig bleibt und das ist der mit dem meisten Geld. Für mich ist das kein normaler Wettbewerb mehr. Früher wurde noch gesungen „11 Freunde müsst ihr sein“ heute heißt es nur noch, wenn du den Sold nicht erhöhst, such ich mir einen anderen Verein. Die meisten Spieler haben keinen Bock auf Harmonie im Verein, sondern spielen nur ihren Stiefel herunter um den Marktwert zu steigern.
Kritik können die gut bezahlten Edelkicker schon gar nicht vertragen und wenn es ihnen nicht mehr passt, wird solange genörgelt bis der Verein einem Verkauf zustimmt.

Oh Deutschland, wo ist der alte und ehrliche Fußball geblieben? Es wird höchste Zeit das die ins Uferlose ausartenden Ablösesummen und Gehälter gedeckelt werden, damit der Sport wieder an erster Stelle steht, sich der Fan einen Stadionbesuch nicht vom Haushaltsgeld abzwacken muss, und bei einigen wenigen der Geldsack immer grösser wird.

Glück auf

Von Lisa, 20. April 2011, 19:40 Uhr

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